Hautkrebs

hautkrebsKann man von einer Hautkrebsepidemie in der Schweiz sprechen?

Immer mehr Schweizer erkranken an Hautkrebs. Als wichtigste Ursache hierfür werden die ultravioletten Sonnenstrahlen betrachtet. Aber wie gefährlich ist Hautkrebs? Und wie kann man Hautkrebs vorbeugen?

Formen von Hautkrebs

Hautkrebs kann in verschiedenen Formen auftreten. Am häufi gsten sind:

  • Basaliom
  • Spinaliom
  • Melanom

Das Basaliom kommt am meisten vor, ist aber die am wenigsten bedrohliche Form. Das Spinaliom ist die zweite Hautkrebsform, sowohl hinsichtlich der Anzahl als auch des Risikos. Der bösartigste der Hauttumore ist das Melanom. Es tritt am seltensten auf, bildet aber relativ schnell Metastasen und ist darum gefährlich.

Häufigkeit von Hautkrebs

Hautkrebs ist die häufi gste Krebserkrankung. Glücklicherweise ist die Sterberate viel niedriger als bei anderen Tumoren.Am häufi gsten ist das Gesicht betroffen und die Behandlung kann unschöne Narben verursachen. Obendrein besteht, vor allem beim Basaliom, das Risiko eines zweiten Tumors, was regelmässige Nachkontrollen erfordert.

Behandlung

Hautkrebs wird meist chirurgisch behandelt. Je bösartiger der Tumor, desto grösser ist der Eingriff. Bestrahlung ist, da der Tumor an der Oberfl äche ist, nicht notwendig; Chemotherapie kommt lediglich bei Metastasenbildung in Frage.

Vorbeugen

Hautkrebs kann grösstenteils vorgebeugt werden. Die meisten Hauttumore sind das Resultat von intensiver Sonneneinstrahlung, genauer gesagt von ultravioletten Strahlen. Es handelt sich hier um eine jahrelange Beschädigung der Hautzellen, welche die DNA verändert. Diese Veränderung ist der Anfang der Tumorbildung.

Die meisten Hautkrebserkankungen treten erst später im Leben auf. Am meisten gefährdet sind Menschen mit einer sonnenempfi ndlichen Haut. Man unterscheidet sechs Hauttypen, Typ 1 hat die hellste und empfi ndlichste Haut, Typ 6 ist ein dunkler Hauttyp und reagiert selten empfi ndlich.

Wie schädlich ist Sonnenlicht?

Sonnenlicht ist für den Menschen unentbehrlich, es ist notwendig für die Produktion von Vitamin D im Körper. Vitamin-D Mangel erschwert die Kalziumaufnahme der Knochen, was die Knochenstärke beeinträchtigt. Ausserdem stärkt Vitamin D das Abwehrsystem, das für die Krebsvorsorge notwendig ist. Wir brauchen also das Sonnenlicht, müssen jedoch vorsichtig damit umgehen.

Vermeiden Sie Hautverbrennungen

Als Faustregel gilt, dass man sich nicht länger sonnen sollte als die Hälfte der Zeit, die es braucht, um die Haut zu erröten. Kurzzeitige Sonneneinstrahlung schadet also nicht, ansonsten soll man Sonnenschutzmittel mit hohem Schutzfaktor gebrauchen. Vermeiden Sie die Sonne vor allem um die Mittagszeit und tragen Sie eine Kopfbedeckung und Kleider, um Sonnenverbrennung vorzubeugen.

Langzeiteffekt

Hautkrebs entsteht vermutlich im Laufe der Jahre und kann auch durch frühere starke Sonneneinstrahlung verursacht werden. Schützen Sie darum vor allem Kinder und Jugendliche vor starken Sonnenstrahlen.

Selbstuntersuchung

Es ist wichtig, dass Sie Ihre Haut regelmässig auf Flecken und Schwellungen untersuchen und Leberfl ecken oder Muttermale im Auge behalten. Wachstum, Verdickung, unregelmässige Form, Juckreiz und Bluten können auf Bösartigkeit hinweisen.
Vertrauen Sie sich rechtzeitig Ihrem Hausarzt an; je früher man Hautkrebs entdeckt, desto grösser sind die Heilungsschancen.

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