Konzept und Zielsetzung

Als wir im Jahre 2003 die Stiftung Krebs-Hilfe gegründet haben, war es uns aus vorgegangener Arbeit in diesem Bereich ein Ziel und Anliegen, Forschungsprojekte zur Vorbeugung, Aufklärung, Erkennung und Behandlung von Krebserkrankungen durch alternative Methoden zu erforschen und zu finanzieren.

Im Bereich Krebs gibt es bereits sehr viele Forschungsgelder aus der chemischen Industrie, Arztneimittel-Herstellern etc. die sich für dieses Thema interessieren. Damit werden aber meistens, aufgrund der Interessenslage nur Projekte im schulmedizinischen Bereich gefördert.

Trotzdem ist es aber wichtig, auch nach Alternativen zu gängigen Methoden umzusehen. In diesem Bereich möchte die Stiftung Krebs-Hilfe aktiv sein. Dies einerseits durch Informationsaustausch, Unterstützung von alternativen Forschungsprojekten von anerkannten Universitäten und Verbreitung von Publikationen über Vorbeugungsmassnahmen etc.

Alternative Forschungsarbeiten haben leider meistens ein wesentlich kleineres Budget und auch nicht das gleiche Fundraisingpotenzial wie die klassischen Forschungsprojekte.

Ein Gremium von Fachleuten, das für unsere Stiftung ehrenamtlich arbeitet, prüft Zielbeschreibungen von Forschungsprojekten in alternativ/medizinischen Bereichen.  Spezifische Informationen darüber finden Sie im Link „Studienprojekte“.

Unserem Konzept liegt das folgende Leitbild zu Grunde:

  • Jede Krebserkrankungsdiagnose ist für den betroffenen Menschen eine schlimme Nachricht, die das Leben der betroffenen Person, aber auch das Leben ihrer Angehörigen und Freunde schlagartig verändert. Plötzlich werden neue Dinge notwendig und wichtig und es gilt in diesem Bereich Informationen sammeln zu können.
    Das möchten wir fördern.
  • Die Diagnose Krebs stellt sich in den Mittelpunkt der Wichtigkeiten im Leben der Betroffenen – was kann ich tun, was sind sinnvolle Massnahmen?
    Das möchten wir fördern.
  • Universitäten/Forschungsgruppen oder ähnliches möchten Behandlungsmassnahmen oder Vorbeugemassnahmen untersuchen und brauchen Geld.
    Das möchten wir fördern.

Wichtig ist uns dabei, dass keine Tierversuche vorgenommen werden und dass das Forschungsergebnis in nützlicher Zeit vorliegen soll. Wir möchten zielgerichtete Projekte ökonomisch sinnvoll mit Geldbeiträgen finanzieren. Es liegt nicht in unserer Absicht Einzelpersonen oder kommerziell arbeitende Forschungsunternehmen zu finanzieren. Das machen „die Anderen“ ja schon.

Ein weiteres für uns wichtiges Anliegen ist es, dass wir die uns anvertrauten Gelder möglichst effizient einsetzen und ein möglichst geringes Mass an Administrationskosten produzieren.

Dafür arbeitet der Stiftungsrat und das Forschungsprojekt-Gremium unentgeltlich und notwendige Drittdienstleistende haben ihr Honorar gesenkt oder arbeiten zu verbilligten Ansätzen. Wir danken an dieser Stelle auch unserer Revisionsstelle der PWC Zürich Treuhand + Revision und der Buchhaltungsstelle Ruckstuhl Treuhand AG.

Gerne publizieren wir nachstehend einige Detailakten zum Thema Leitbild.

Die Verwaltung der Stiftung Krebs-Hilfe

Der Stiftungsrat besteht aus Hannes Strebel, Herman Claerhoudt und Joep van der Wolk.
Unsere Stiftungstätigkeit und die Buchhaltung wird vom Buchhaltungsbüro Urs Ruckstuhl, Laupen, verarbeitet und durch die Revisionsstelle PWC Zürich Treuhand + Revision überprüft und von der Aufsichtsbehörde, dem Eidg. Departement des Inneren in Bern kontrolliert.
Wir machen diese Arbeit mit Freude und Enthusiasmus und freuen uns auf die wertvolle Beratung dieser Stellen. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken.

Mit freundliche grüssen,


Joep van der Wolk

Geschäftsführer

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