Krebsprävention durch Ernährung

Was können Sie tun, um das Krebsrisiko zu verringern?

Vorbeugen ist besser als heilen… ein Cliché, aber immer noch wahr. Und das gilt auch für Krebserkrangungen. Aus Forschungsstudien aus der ganzen Welt geht hervor, dass man Krebs bis zu 40 % durch gesunde Ernährung vorbeugen kann. Krebs entsteht dadurch, dass irgendwo bei der Zellteilung ein Fehler entsteht. Die genaue Ursache davon ist bei vielen Krebsformen unbekannt. Eine Erbanlage kann eine Rolle spielen, aber auch eine bestimmte Wohn- oder Arbeitsumgebung kann ein erhöhtes Krebsrisiko darstellen. Dass es sehr wohl einen Zusammenhang hinsichtlich Ernährung gibt, wird immer deutlicher.

Wie sieht eine gesunde und Krebsvorbeugende Ernährung aus?

Was muss man wohl und was eben gerade nicht essen?

Ein abwechslungsreiches Menu mit viel frischen Früchten und Gemüse sowie ausreichend Getreideprodukten ist eine gute Grundlage. Die folgenden Richtlinien helfen, das Krebsrisiko wirksam zu verringern.

Weniger Kalorien

Der Zusammenhang zwischen Übergewicht und Krebs ist inzwischen deutlich nachgewiesen. Bei Krebs in den Organen stellt Übergewicht einen Risikofaktor dar: Dickdarm, Speiseröhre, Gebärmutter, Nieren, Eierstock, Bauchspeicheldrüse und Brust (postmenopausal).

Gemüse und Früchte

Gemüse und Früchte in Vielfalt spielen eine sehr wichtige Rolle bei der Krebsvorsorge. Sie liefern wichtige Vitamine und Mineralien; Stoffe, die eine unentbehrliche Rolle bei der Abwehr von Krankheiten spielen und die Entstehung von Krebs hemmen.

Viel Ballaststoffe

Studien haben nachgewiesen, dass bei Menschen, die viel Weizenkleie  (Nahrungsballaststoffe) zu sich nahmen, weniger Darmkrebs auftrat. Dies entspricht der Feststellung, dass auch der Rückgang des Verzehrs von ganzen Getreidekörnern im Zusammenhang steht mit der Zunahme von Darmkrebs in den letzten Jahrzehnten. Ausreichend Ballaststoffe enthalten zum Beispiel Gemüse, Früchte, Vollkornbrot und ungeschälter Reis.

Fleisch versus Meeresfisch

Fleisch und Produkte mit viel tierischem Fett erhöhen das Krebsrisiko. Fetter Fisch hingegen bietet Schutz gegen Krebs, das ist auf den Omega-3-Fettsäurengehalt zurückzuführen. Versuchen Sie zwei Mal wöchentlich fetten Fisch (wie Aal, Hering, Sardine, Makrele, Thunfisch, Lachs) u und wenig Fleisch zu essen.

Weniger falsches, mehr gutes Fett

Gesättigte Fettsäuren (tierisches Fett) sind schädlich für unsere Gesundheit, ungesättigte Fettsäuren (pfl anzliches Fett oder Fischfett) hingegen gut. Fett enthält auch notwendige Vitamine. Braten Sie Nahrung in Olivenöl, für Salate sind Oliven- und Leinsamenöl geeignet.

Mässig Alkohol

Alkohol ist ein Risikofaktor für verschiedene Krebsformen und ist kalorienreich. Es ist ratsam, Alkohol sehr massvoll zu sich zu nehmen. Z.B. nicht zu spät am Abend, damit er abgebaut werden kann.

Viel Tee

Sowohl grüner als auch schwarzer Tee enthalten Stoffe, die der Entstehung von Krebs entgegentreten. Diverse Studien weisen darauf hin, dass grüner Tee der Entstehung von Speiseröhren-, Bauchspeicheldrüsen- und Prostatakrebs vorbeugt. Schwarzer Tee verringert möglicherweise das Risiko auf Mund- und Halskrebs.

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