Projekte

Forschungsprojekt SURfit Universität Zurich

SURfit – eine Bewegungstherapie für ehemalige Kinderkrebspatienten

Warum SURfit? Dank den erreichten Fortschritten in der Krebsbehandlung bei Kindern und Jugendlichen, können heutzutage über 80% aller erkrankten Kinder geheilt werden. Doch die intensive Behandlung mit Chemotherapie, Bestrahlung und Operationen führt bei fast allen zu zum Teil einschneidende Nebenwirkungen und Folgen, die sich durch das ganze Leben hindurchziehen können. Bewegung hat das Potenzial mögliche Spätfolgen nach Kinderkrebs, wie zum Beispiel Herz-Kreislauferkrankungen, Übergewicht, Osteoporose, Depression, reduzierte körperliche Leistungsfähigkeit und deshalb oft auch eine tiefe Lebensqualität zu verhindern oder reduzieren. Unsere Studie untersucht, wie sich ein einjähriges, individualisiertes Bewegungsprogramm auf die Gesundheit und Lebensqualität ehemaliger Kinderkrebspatienten auswirkt.

Wie gehen wir vor? In einer Basisuntersuchung zu Studienbeginn werden alle wichtigen Gesundheitsparameter gemessen, die dann den Teilnehmenden auch kommuniziert werden. Die Teilnehmer der Bewegungsgruppe erhalten ein persönliches Beratungsgespräch mit Physiotherapeutinnen des Studienteams und werden dabei unterstützt, ihr Bewegungsverhalten für 1 Jahr um mindestens 2.5 Stunden pro Woche zu steigern. Sie erhalten regelmässiges Feedback durch einen Schrittzähler, ein online Aktivitäts-Tagebuch und durch das Projektteam. Nach einem Jahr erhalten die Teilnehmer der Kontrollgruppe ebenfalls die Möglichkeit an der Sportintervention teilzunehmen, um ebenfalls von einem aktiven Lebensstil zu profitieren.

Wie hilft diese Studie den aktuellen und ehemaligen erkrankten Kindern? Nach der Auswertung der aktuellen Fragestellungen zusammen mit dem Wissen über das aktuelle Sportangebot und Empfehlungen für ehemalige Kinderkrebspatienten, haben wir alle wichtigen Elemente in der Hand, um das Bewegungsverhalten ehemaliger Kinderkrebspatienten zu verbessern. Sollte das Bewegungsprojekt erfolgreich sein, wird allen Kliniken in der Schweiz, die Kinderkrebspatienten behandeln, eine praktische Version unseres Projekts zur Verfügung gestellt, um das Bewegungsverhalten bei möglichst allen ehemaligen Kinderkrebspatienten zu fördern.  Damit können auch Zentren ohne Erfahrung in der Verschreibung von Bewegungsprogrammen ihre Patienten optimal betreuen.

Der Stiftungsrat hat entschieden das Projekt für 2017 mit einer Spende von Fr 25.000 zu unterstützen.

Forschungsprojekt 3 Universität Bern

Die Bedeutung von Krebs-assoziierten Fibroblasten für die Biologie und das Ansprechen auf neoadjuvante Radiochemotherapie beim Adenokarzinom des Ösophagus

José Galvan, PhD und Rupert Langer, Prof. Dr. med
Institut für Pathologie, Universität Bern

Zusammenfassung

Das Tumor Mikroenvironment steht in stetiger Interaktion mit den eigentlichen malignen neoplastischen Zellen und spielt dadurch eine wichtige Rolle bei der Regulation der Krebsprogression. Krebs-assoziierte Fibroblasten (Cancer associated Fibroblasts, kurz CAFs) sind spezielle Bindegewebszellen, die in diesem Mikromilieu zu finden sind. Sie stammen sehr wahrscheinlich von normalen Fibroblasten ab, die sich unter dem Einfluss von Tumorzellen zu Krebs-assoziierten Fibroblasten transformieren. Als CAFs können diese Zellen spezielle Bindegewebsbestandteile, wie z.B. Kollagen, sezernieren aber auch über Botenstoffe, darunter Wachstums- und Proliferationsfaktoren und Enzyme mit den Tumorzellen und anderen zellulären Bestandteilen des Tumormikromilieus, wie Entzündungszellen und Gefässe, interagieren. Es wird postuliert, dass CAFs nicht nur im Tumorwachstum, sondern auch auf dem Gebiet der Therapieresistenz eine Rolle spielen. CAFs sind durch spezielle Gen- und Proteinsignaturen charakterisiert, die man mittels immunhistochemischen Färbungen und in-situ Hybridisierungen in Gewebeschnitten visualisieren kann.  Dieses erlaubt auch eine Abgrenzung zu normalen ortsständigen Bindegewebszellen.

Adenokarzinome des Ösophagus und des gastroösophagealen Übergangs sind sehr aggressive Tumoren, deren Häufigkeit die in den letzten Jahrzehnten in westlichen Ländern dramatisch zugenommen hat. Neben einer tumor-eigenen Aggressivität zeigen sie zudem eine relative hohe Rate an Resistenz auf konventionelle Chemotherapie oder Bestrahlung, was im klinischen Alltag ein gewichtiges therapeutisches Problem darstellt.

In diesem Projekt wird die Rolle der Krebs-assoziierten Fibroblasten in Adenokarzinomen des Ösophagus und gastroösophagealen Übergangs untersucht. Mittels immunhistochemischen Färbungen und anderen gewebebasierten Methoden werden diese spezifischen Zellen quantifiziert und die Interaktion mit anderen Zelltypen des Tumormikroenvironment untersucht. Ein besonderer Fokus liegt hierbei nicht nur auf der Relevanz für Biologie und Prognose, sondern auch auf der Resistenz gegenüber einer neoadjuvanten Therapie. Hier können wir durch den Vergleich zwischen Tumoren, die vor der Operation eine Chemotherapie oder kombinierte Radio-chemotherapie erhalten haben und nicht-behandelten Tumoren wichtige Rückschlüsse über die Bedeutung der CAFs in diesem Zusammenhang ziehen. Ebenfalls relevant ist die Untersuchung von Tumoren mit unterschiedlicher Ausprägungen der Tumorregression.

Nachdem bereits erste Medikamente entwickelt wurden, die gezielt auf das Tumormikroenvironment Einfluss nehmen, hoffen wir, dass die Ergebnisse unserer Studie nicht nur wichtige Erkenntnisse hinsichtlich des Verständnisses der biologischen Relevanz der Krebs-assoziierten Fibroblasten in diesen aggressiven Tumoren liefern, sondern möglicherweise auch als Grundlage für zielgerichtete therapeutische Ansätze in diesen Tumoren dienen können.

Der Stiftungsrat hat entschieden das Projekt für 2017 mit einer Spende von Fr 15.000 zu unterstützen.

Forschungsprojekt 2 Universität Bern

Tumorbuds sind Tumoreinzelzellen oder Gruppen von bis zu 4 Zellen, die sich aus dem Haupttumor lösen und in das umgebende Gewebe und Gefässstrukturen einwachsen. Multiple Studien haben gezeigt, dass der Nachweis von Tumorbuds bei Dickdarmkrebs mit einer schlechteren Prognose, Tumorabsiedelung in Lymphknoten und anderen Organen sowie Gefasseinbrüchen vergesellschaftet ist. Daher stellt das Tumorbudding einen wichtigen prognostischen Faktor dar, der die Behandlung der Patienten entscheidend beeinflussen kann.

Tumor Budding ist für das klinische Management von Dickdarmpatienten ausserordentlich wichtig und kann unter anderem mit anderen Faktoren auch entscheiden, ob eine Operation oder Chemotherapie durchgeführt wird. Folglich ist eine international standardisierte Methode für die Quantifizierung von Tumorbuds von grosser Bedeutung. Unsere Forschungsgruppe hat im Jahre 2016 die «International Tumor Budding Consensus Conference (ITBCC)» in Bern durchgeführt, an welcher zahlreiche internationale Experten teilgenommen haben. Die Resultate der Konferenz wurden 2017 im Journal «Modern Pathology» publiziert.

Ob Tumorbuds auch in Tochtergeschwülsten von Dickdarmkrebs vorhanden sind, und welche Rolle sie in diesem Kontext spielen, ist bisher nicht systematisch untersucht worden. Erste Ergebnisse unserer Studie haben gezeigt, dass sie sich ebenfalls in Tochtergeschwülsten nachweisen lassen. Um die Funktion der Tumorbuds in diesem Kontext genauer beleuchten zu können, werden wir im Rahmen dieser Studie die Tumorbuds im Haupttumor mit denen der Tochtergeschwülste hinsichtlich vorhandener Eiweisse und Unterschiede auf DNA-Ebene vergleichen. Die Ergebnisse dieser Studie könnten die Grundlage für eine tumorspezifische Therapie, insbesondere bei Patienten mit fortgeschrittenem Dickdarmkrebs, darstellen und ein tieferes Verständnis für Mechanismen der Tumorprogression fördern.

Die Studie wird in Zusammenarbeit mit der Viszeralchirugie des Inselspitals Bern und dem Institut für Pathologie der University of California, San Francisco, durchgeführt.

Der Stiftungsrat hat entschieden das Projekt für 2017 mit einer Spende von Fr 20.000 zu unterstützen.

Forschungsprojekt Cancer Drugs

Bei der Krebs Hilfe ist eine Förderanfrage Cancer Drugs GmbH, Management oraler Krebstherapie, Asylstrasse 39, 8032 Zürich, eingegangen. Cancer Drugs unterhält einer Website für schnell abrufbare Informationen zum umfassenden Management oraler Tumortherapie. Der Stiftungsrat hat entschieden das Projekt für 2015 mit einer Spende von Fr. 10.000 zu unterstützen.

Neue Herausforderung durch orale Tumortherapie

Mit der Einführung oraler Tumormedikamente verliess der Patient das Setting der intravenösen Tumortherapie, bei dem die Pflegefachperson ärztliche Informationen vertieft und konkretisiert. Hier besteht nun ein Defizit. Tumormedikamente sind – auch in Tablettenform – aggressive Therapien mit teilweise schwerwiegenden Nebenwirkungen. Bei Fragen, Unsicherheiten und Beschwerden wendet sich der Patient nun auch an den Hausarzt, an andere Fachärzte oder an den Apotheker. Diese Fachpersonen müssen rasch fachgerecht Auskunft geben können. Deshalb wurde www.cancerdrugs.ch mit dem Ziel ins Leben gerufen, durch leicht abrufbare Informationen eine wirksame und sichere Tumortherapie zu erreichen.

Die Plattform steht unter dem Patronat der Schweizerischen Gesellschaft für Allgemeinmedizin (SGAM), Santésuisse, Krebsliga Schweiz, Ärzteverlag Medinfo und Onkologiepflege Schweiz.

Forschungsprojekt 1 Universität Bern

Bei der Krebs Hilfe ist eine Förderanfrage für ein Forschungsprojekt von der Universität Bern eingegangen (Inhibition of CD27 and BCR/ABL Signaling in Leukemia Stem Cells). Der Stiftungsrat hat entschieden das Projekt mit einer Spende von insgesamt Fr. 50.000 zu unterstützen.

Die Wissenschaftler der Forschungsgruppe untersuchen die Interaktionen des Immunsystems mit Leukämie-Stammzellen. Ziel ist es, verbesserte Immuntherapien für Patienten mit akuter und chronisch myeloischer Leukämie (AML und CML) zu etablieren.

Eines der Projekte, das die Rolle des Signalmoleküls CD27 auf der Leukämie-Stammzelle und dessen Interaktion mit CD70 auf Immunzellen im Mausmodell beschreibt, wurde kürzlich im renommierten Journal of Clinical Investigation veröffentlicht (siehe Anlage). Es konnte nachgewiesen werden, dass die Blockade der CD70-CD27-Interaktion mittels monoklonalem Antikörpers (FR70) die Vermehrung der Leukämie-Stammzellen verhinderte, wodurch sich das Überleben der Leukämiemäuse signifikant verlängerte.

Die gewonnenen Erkenntnisse sollen nun auf Kombinationsverfahren mit Standard medikamenten bei der Behandlung von CML (Glivec®, Tasigna®, Sprycel®) mit humanen Patientenproben von CML Patienten in vitro validiert und erweitert werden.

Vielversprechende, preliminäre Resultate wurden bereits durch Voruntersuchungen mit humanen Leukämie-Zelllinien gewonnen. Die Kombinationsbehandlung mit Glivec® und einem monoklonalen, humanen Anti-CD27-Antikörper zeigte bei den Zelllinien einen synergistischen Effekt im Vergleich zu den Einzelbehandlungen.

Ultimatives Ziel der Forscher ist die Entwicklung eines humanen monoklonalen Antikörpers gegen CD27, der bei Leukämiepatienten eingesetzt werden kann. Dieses Ziel liegt jedoch noch in weiter Ferne und bedarf noch breiter Grundlagen- und transnationaler Forschung.

Die Forschungsgruppe befindet sich im Departement Klinische Forschung am Universitätsspital Bern.

Rapportage: Riether, Schürch et al. STM 2015 (CD70 TKI CML)

Universität Oslo – Fachbereich Molekulare Biowissenschaften

Obwohl Yoga bereits sei vielen Jahrhunderten überall auf der Welt praktiziert wird, wurden seine Auswirkungen bisher nur begrenzt wissenschaftlich untersucht und beschrieben. Viele Patienten berichten von den positiven Wirkungen, die Yoga auf sie hat. Auch in der Schweiz interessieren sich immer mehr Menschen für Yoga.

Wir von der Stiftung KrebsHilfe erachten es daher für wichtig, wissenschaftliche Erkenntnisse zur möglichen Wirkung von Yoga bei Krebspatienten zu erhalten. Deshalb haben wir uns für die Unterstützung einer Studie der Universität Oslo entschieden, welche die wissenschaftliche Qualität der Untersuchung gewährleistet.

In Zusammenarbeit mit der Stiftung Nationalfonds gegen Krebs (Nationaal Fonds tegen Kanker) wurde eine Studie zur Wirkung der Yoga-Atmung auf den Gesundheitszustand finanziell unterstützt. Der Titel der unter der Leitung von Prof. F. Saatcioglu durchgeführten Studie lautet: „Yogic breathing exercises as an adjunct therapy for cancer – a randomized pilot study“.

Healing Breath Program als Begleittherapie bei Brustkrebs

Ziel dieses Programmes ist eine systematische Studie zum möglichen Einfluss bestimmter Atemtechniken auf Gesundheit und Wohlbefinden von Brustkrebspatientinnen. Die Studie umfasst nicht nur eine psychologische Begutachtung mittels Fragebogen, sondern auch objektive Messungen auf Basis physiologischer Parameter, einschliesslich der Erfassung des Stresshormons Cortisol und einer Reihe von Zytokinen wie etwa IL-6. Die Hypothese lautet, dass es einen messbaren Effekt spezieller Atemtechniken auf die psychische Belastung bei Brustkrebspatientinnen gibt und dass dies mit positiven Veränderungen der physiologischen Parameter korreliert, die sich auf den Krankheitsverlauf auswirken könnten.

Immer mehr Forschungsarbeiten weisen einen fundierten Zusammenhang von psychischen Faktoren und Verhaltensfaktoren auf physiologische Parameter aus, und zwar in gesundem Zustand wie auch beim Auftreten und bei der Biologie eines breiten Krankheitsspektrums. Basis dafür ist das psychoneuroimmunologische Verständnis, dass es Wechselwirkungen zwischen Psyche, Nervensystem und Immunsystem gibt, die in den letzten Jahrzehnten in einer Vielzahl von Situationen nachgewiesen werden konnten.

Brustkrebs ist bei Frauen der am häufigsten auftretende Krebs, an dem etwa eine von sechs Frauen erkrankt. Die zugenommene Brustkrebshäufigkeit und die verbesserten Überlebenschancen haben zu einer signifikanten Zunahme der an Brustkrebs erkrankten Langzeitüberlebenden sowie der langfristigen Nebenfolgen der Krankheit und der Nebenwirkungen der Behandlung geführt. Außerdem weichen die klinischen Ergebnisse bei Patientinnen mit einem offensichtlich ähnlichen Tumorstadium zum Zeitpunkt der Erstvorstellung voneinander ab. Ob psychosoziale Faktoren die Überlebenschancen beeinträchtigen, ist nicht klar, allerdings besteht ein dringender Bedarf an adäquaten Rehabilitationsmethoden zur besseren Bewältigung der derzeit grossen Zahl von Brustkrebspatientinnen. Ferner leidet etwa ein Drittel der Patientinnen unter einer schweren Fatigue, die häufig mindestens zwei Jahre andauert. Die Distress-Symptome scheinen durch die mentale Beschäftigung mit der Krankheit und der Prognose sowie durch kognitive Intrusionen in Form von Gedanken an das Wiederauftreten der Krankheit, an Tod und Behinderung hervorgerufen zu werden.

Auch psychosozialer Stress gilt als verstärkender Faktor bei der Entstehung einer Krebserkrankung und möglicherweise auch des Tumorwachstums durch Begünstigung von Veränderungen einer Vielzahl zentraler physiologischer Verteidigungsmechanismen einschliesslich der normalen DNA-Reparaturfähigkeiten. Diese und andere Befunde lassen vermuten, dass psychosozialer Stress physiologische Parameter beeinträchtigen kann, die ihrerseits wiederum die Lebensqualität sowie den Krankheitsverlauf/Outcome beeinträchtigen können. Aktuelle Metaanalysebefunde legen durchweg nahe, dass eine psychosoziale Behandlung zur Verbesserung der Lebensqualitätsparameter nach der Brustkrebsprimärtherapie führen kann. Ebenfalls nachgewiesen wurde, dass psychische und immunologische Funktionen durch bestimmte kognitiv-verhaltensorientierte Stressmanagementprogramme (CBSM) verbessert werden können, die die Behandlung von metastasenbildendem Brustkrebs unterstützen können.

Zu den häufigsten psychosozialen Interventionen gehören Yoga und ähnliche Übungen, bei denen es sich um etwa 5000 Jahre alte, aus Indien stammende Disziplinen handelt. Es wird davon ausgegangen, dass das klassische Yoga die Körperfunktionen durch Beeinflussung des Herz-Kreislauf- und des Atmungssystems, des Stoffwechsels und anderer Kontrollmechanismen verbessert. Während Yoga-Übungen allgemein bekannt sind, haben die Atemübungen Pranayama und die zentrolle Rolle, die sie beim Yoga spielen, im Westen keine Aufmerksamkeit gefunden.

Eine der am häufigsten angewandten, aus dem Yoga abgeleiteten Atmungstechniken ist Sudarshan (SK). Neben Yoga-Übungen und kognitiven Verhaltensaspekten werden bei SK herkömmlicherweise bestimmte Atmungsrhythmen zum Abbau von Stress, zur Unterstützung der verschiedenen Körperorgane und -systeme, zur Umwandlung überbordender Gefühle und Wiederherstellung des Seelenfriedens eingesetzt. Neuere medizinische Studien zu SK und verwandten Übungen (SK&P), auch „Healing Breath Program (HBP)“ genannt, haben signifikante Auswirkungen auf verschiedene Aspekte der Physiologie und der Psychologie der Teilnehmer gezeigt. Vor diesem Hintergrund wird vermutet, dass SK&P zumindest das Potenzial zu einer Begleittherapie bei Patienten mit lebensbedrohlichen Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und viralen Infektionen haben könnte. Der mentale und physische Nutzen von SK&P und anderer CBSM für die Gesundheit könnte durch spezifische endokrine und/oder Immunsystemveränderungen hervorgerufen werden. Allerdings fehlen diese Informationen gegenwärtig noch weitgehend.

Die Folgestudie wird im weiteren Jahresverlauf von 2013 verfolgt. Dazu haben wir in 2012 Forschungsmittel in Höhe von Fr. 24’452.00 gespendet. Vorläufiger Titel: “Yogic breathing exercises as an adjunct therapy for cancer.”

Anlage Link:

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